8 beliebte Ski-Fehler und wie Ihr sie vermeidet

So ein Rettungshelikopter schaut schon cool aus... bis man ihn selbst benötigt.

Wer kennt sie nicht, die typischen, allseits beliebten Neujahrsvorsätze, die man alle Jahre wieder an Silvester in seinen Freundeskreis posaunt, mit Magneten an Kühlschränke pinnt, in das fünfte Glas Sekt flüstert und mit Buchstaben in die Suppe malt.

95% der Ex-Neujahrsoptimisten, spätestens Ende Januar:
Wenigstens benutz ich stets Sonnencreme“, seufzt er, verschämt die Zigarettenpackung aus dem Mülleimer fischend, „Ausnahmen bestätigen die Regel“ flüstert sie, ihre dritte Tafel Schokolade am Stück verspeisend, „Immerhin kurbel ich den Arbeitsmarkt an“ tröstet man sich, nun einer einjährigen Fitnessclubmitgliedschaft für ein Fitnesscenter entgegenschauend, das man maximal einmal von innen gesehen haben wird - und auch nur, weil die Anmeldung leider bloß vor Ort möglich war.

Das Problem all dieser gutgemeinten und doch so kläglich scheiternden Neujahresvorsätze: sie sind zu groß angelegt. Wer sich kleinere Ziele auf dem Weg zum ultimativen Ziel setzt, bleibt länger motiviert und kann sich über mehr Erfolgserlebnisse freuen (da gibt’s bestimmt auch Statistiken zu). 

Deshalb unser Neujahresvorsatz für alle Skifans (ergo Euch): gesteht Euch eigene Fehler ein! Und hey, das heißt jetzt nicht, Ihr müsst das im Großen-Ganzen sehen und sofort Euer gesamtes Leben umkrempeln, sondern – denkt dran, babysteps – fangt doch erstmal nur beim Skifahren an! Denn vielen (auch geübten) Skifahrern unterlaufen doch einige Ski(technik)fehler, die ihre Performanz definitiv beeinträchtigen.

Was das wohl für Fehler sein könnten? Schön, dass Ihr fragt...

Technik
#1: Fehlende Kondition (Vorbereitung) – genauso wahr wie häufig gepredigt: passende Konditionstraining vor dem Skiurlaub beugt unnötigem Muskelkater und Verletzungen vor.

#2: Nicht dehnen: Siehe #1.

#3: Rücklage - Extrembelastung von Beinen, Knie und Gelenken. Wichtig ist eine stabile Körperhaltung mit gefühltem Druck am Schienbein und Belastung der Fußballen, bei der Sprunggelenk, Knie und Hüfte in die gleiche Richtung zeigen. Schont Eure Gelenke, zieht die Schwünge durch bis ans Ende und erhöht Euer Kontrollpotential und damit den verantwortbaren Speed.

#4: Armrotieren: Nachteil hiervon sind Muskelkater, und langfristig Hüft- und Wirbelsäulenprobleme – Also: Oberkörper so ruhig wie möglich halten, gerade, stabil.

#5: Zusammenstoß in der Mitte: Ihr seht in Fahrt jemanden vom anderen Pistenrand auf Euch zurasen, beide wollen den Zusammenstoß durch Bremsen und Berg-Ansteuern zu vermeiden – das geht unweigerlich in die Umarmung (Achtung Euphemismus). Wer das nicht will, steuere forsch in Richtung Fallinie und berg-ab – ist dann nochmal gutgegangen.

Allgemein

#1: Keine Rücksichtnahme

#2: Kein Abstand

#3: Regelmissachtung: sorgt für wildes Durcheinander an Skifahrern, Snowboardern, Bobfahrern (?!) und erhöhtes Risiko unerwarteter Pöbeleien, Schlägereien (auf welchen Pisten treibt Ihr Euch eigentlich herum?). Vor allem aber: Unfallgefahr.

... Und so könnten wir nun fortfahren. Oder wir kürzen das Ganze ab und geben Euch diesen Tipp:

Lest die Pistenregeln des FIS! Das ist nämlich weniger uncool und spießig, als es sich anhört, denn: bei einem Schadensfall dienen die FIS Regeln dem Gericht als wichtige Richtlinie für die Urteilssprechung.