Ausrüstungscheck & der Skiurlaub kann kommen!


„Zieh ich nun meinen neuen Wintermantel (vollkommen überteuert, hätt ich den mal im Sommersale gekauft), die schnieke Übergangsjacke (für die es, lets face it, eh wieder zu warm/ kalt sein wird) oder doch lieber gar nichts an?
Das ist jeden Morgen/Mittag/Abend dieser nicht-mehr-Sommer-noch-nicht-Winterzeit die Frage, die einen verstört und rastlos im wohlbeheizten Haus herumtreibt.
Bei diesen verkorksten Stimmungsschwankungen im Hause Petrus kann uns wohl nur eines noch gewiss sein und bei Laune halten: die Skisaison steht vor der Tür (und hält hoffentlich Regenschirm und Imprägnier-Spray parat).
Und um uns diesen herrlichen Hoffnungsschimmer am regnerisch-tristen Horizont auch ja zu bewahren, stürzen wir uns doch gerne in jegliche weitere Vorbereitungen, um startklar den nahenden Skiurlaub einzuläuten. Deshalb der Plan für dieses Wochenende: Ausrüstungscheck! Also, holt die Skiausrüstung aus dem Safe hervor und plündert Euer Glühwein- und Lebkuchenreservoir, das Ihr seit Ende September heimlich aufstockt, und los geht’s mit dem Ausrüstungscheck Eurer geliebten Skischätze:

Wichtig: sind die Kanten scharf und die Beläge gewachst? Wenn nicht, hier lang bitte und loshandwerkeln – für mehr Sicherheit und schnelleres Fahren, Ihr werdet uns danken. Und stockt am besten Euren Flüssigwachs- und Schleifgummivorrat für Euren Ski-Trip auf - schadet nie, nützt immer!

Ist die Bindung noch intakt? Das Modell noch aktuell? Jeder Fachhändler kann dies überprüfen, wenn Ihr unsicher seid. Vorsorge ist besser als Gips am Fuß.

Bitte keinerlei Mängel am Helm hinnehmen! Sonst seid Ihr nicht richtig geschützt, und wer will schon ohne Grund einen Skihelm tragen? Hattet Ihr letzte Saison einen größeren Sturz, dann tauscht ihn aus! Herausnehmbare Helmpads und die Helmschale könnt ihr sanft waschen.

Die sollte keine Sprünge oder Kratzer aufweisen, um Sichtbehinderung zu vermeiden, und vor allem sollte sie überall am Gesicht gut anliegen und nicht drücken/zu klein sein, um das Sichtfeld nicht einzuschränken.

Hat das Material Schäden? Sind die eingerissen oder die Schlaufen fehlerhaft? Defekte Teile schnell austauschen, wenn schon nicht die Stöcke selbst!
Bei Kindern: stets die Länge der Skistöcke prüfen! Hierfür den Stock umdrehen und am Teller greifen, mit dem Griff auf dem Boden – Oberarm (am Körper anliegend) und Unterarm sollten im rechten Winkel zueinander stehen.

Vermeidet drückendes Schuhwerk, das ist unnötig lästig und hinderlich. Es gibt auch maßgefertigte Sohlen für den Innenschuh.
Sind die Schuhe verbogen oder rissig, dann gönnt Euch neue. Spätestens nach acht Jahren solltet Ihr sie austauschen, da der Kunststoff irgendwann spröde/brüchig wird, was man nicht immer sieht, aber es birgt Risiko.
Den Innenschuh solltet Ihr desinfizieren und vor allem immer gut trocken halten, um Keime zu vermeiden, das ist vor der Sommereinlagerung spätestens, aber auch zwischendurch wichtig.

Kleidung
Passt noch alles? ...Sicher? Und findet Ihr auch nirgendwo Löcher? Ein Austausch nach vielen Jahren intensiver Nutzung könnte ratsam sein. Wir wissen, Geld ausgeben ist blöd, aber Frieren und Bewegungseingrenzung noch viel blöder, und man möchte das Skifahren doch genießen.

Wenn noch nicht nach der letzten Saison geschehen, die Bekleidung sanft (!) waschen oder im Zweifelsfall in die Reinigung geben. Generell sollte man sie nur so oft wie nötig und so wenig wie möglich (und vor allem ohne Weichspüler) waschen, um die Funktionsfähigkeit zu bewahren. Aber das heißt nicht, man muss in muffigen Klamotten andere und sich selbst im Skilift vergraulen. Und wichtig: imprägnieren, um vor Nässe zu schützen!

Et voilà, nun seid Ihr Eurem perfekten Skiurlaub einen Schritt näher gekommen. Und jetzt: ab an die frische Luft! Und Regenschirm und Sonnenbrille nicht vergessen!

Euer Myskiticket Magazin!