#1 Die richtige Snowboard-Wahl - Übersicht & Kaufberatung


Und hier nun für die Snowboarder unter Euch (und die, die es werden wollen) Teil 1 unserer Snowboard-Beratungsreihe:
Eine praktische Übersicht für die perfekte Board-Wahl
Und schon geht's los mit...

All-Mountain Snowboards

Der Allrounder unter den Snowboards. Für alle, die sich noch nicht sicher sind, welches das richtige Board für ihren jeweiligen Fahrstil ist und gerne mal von präparierter Piste in den Tiefschnee wechseln, ist das wohl die beste Wahl. Diese Bretter sind in jedem Terrain einsetzbar und fühlen sich in jedem Einsatzgebiet zu Hause. Somit sind sie auch besonders geeignet für Anfänger, die sich noch unsicher über ihr künftiges Spezialgebiet sind. Viele All-Mountain Boards werden in Rocker–Bauweise gefertigt, womit das Board drehfreudiger und fehlerverzeihender wird.

Fahrertyp: Ideal für Anfänger, aber auch für Fortgeschrittene und Könner
Technik: Für Beginner ohne Technik aber auch für Boarder mit guter Technik geeignet
Fahrweise: Von unsicher und langsam bis erfahren und schnell
Terrain: Für die Piste, Tiefschnee und Funpark geeignet
Länge: Mittlere Länge – Anfänger sollten eher kürzere Boards nehmen (zwischen Schulter und Kinn) während Fortgeschrittene längere Boards wählen können (zwischen Kinn und Nase)


Wer seine Zeit vorwiegend im tiefen Powder in einsamen Weiten abseits der Pisten verbringt, für den ist ein Freeride-Board genau das Richtige. Typisch für diese Boards ist die verwendete Rocker-Bauweise und eine „directional shape“, das heißt die Nose ist etwas breiter als das Tail und verleiht somit den nötigen Auftrieb im Tiefschnee. Zusätzlich fährt man diese Boards etwas länger und setzt die Bindung etwas zurück (Setback), sodass das Gewicht eher nach hinten verlagert wird und man mit der Nose nicht im Tiefschnee versinkt. Bei Freeride-Boards wird zudem ausschließlich eine Softbindung verwendet um das Board vielseitig bewegen zu können.

Fahrertyp: In den Tiefschnee sollten vor allem Fortgeschrittene und Könner, ansonsten sind solche Boards grundsätzlich auch für Beginner handlebar
Technik: Nur mit guter Technik sollte man auch in die Tiefschnee
Fahrweise: Dynamisch und sportlich, aber auch für Anfänger mit schlechterer Technik in Ordnung
Terrain: Vor allem für den Tiefschnee gebaut, jedoch auch für die Piste einsetzbar
Länge: Größere Länge, zwischen Kinn und Nase


Wenn man Dich beim Boarden hauptsächlich im Funpark auf Kickern, Halfpipes oder Rails antrifft, dann bist Du mit einem Freestyle Snowboard genau richtig bedient. Aufgrund der symmetrischen Form (Twin-Tip Shape) bei der das hintere Ende (Tail) und das vordere Ende (Nose) des Boards identisch geschnitten und gleich lang sind, können diese Boards problemlos vorwärts wie rückwärts (switch) gefahren werden. Freestyle Boards werden zudem tendenziell etwas kürzer sowie mit Softbindung bzw. –boots gefahren, um ausreichende Bewegungsfreiheit zu garantieren.

Fahrertyp: Fortgeschrittene, Könner und Verrückte
Technik: Gute bis sehr gute Technik
Fahrweise: Sportlich, dynamisch und ohne Rücksicht auf Verluste
Terrain: Funpark, Kicker, Halfpipe, Rails

Länge: Kürzere Länge, tendenziell zwischen Schulter und Kinn oder sogar leicht unterhalb der Schulter

Ja schade, und das war's dann auch schon mit dem ersten Teil, doch der nächste folgt ganz bald!  Also bleibt dran für so einige weitere Posts rund um die richtige Snowboard- und Equipment-Wahl! 

Euch ein fröhliches Shoppen und baldiges Snowboarden, Euer Myskiticket Magazin!