#7 Ski & Snowboard - Schütz Deinen Rücken!


Verletzungen im Bereich des Rückens kommen beim Ski-und Snowboardfahren leider häufiger vor, als man denkt. Da diese oft schwerwiegende und langzeitliche Folgen haben, lohnt sich für viele Wintersportler der Kauf eines Rückenprotektors.
Für all diejenigen, die im Funpark oder abseits der Pisten unterwegs sind, sollte ein Protektor zur Standardausrüstung zählen. Aber auch auf den Pisten kommen Protektoren sinnvollerweise immer häufiger zum Einsatz.

Was es beim Kauf zu beachten gilt und welche verschiedenen Varianten es gibt, seht Ihr hier:

Funktionsweise
Rückenprotektoren schützen die Wirbelsäule, indem sie bei Stürzen oder Kollisionen die Aufprallkräfte dämpfen und großflächig verteilen. Somit sinkt die Belastung für Aufprallregion und das Risiko für Brüche reduziert sich. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass sich spitze Gegenstände (Stöcke, Steine, Äste) in den Rücken bohren.

Arten
Bei Rückenprotektoren gibt es grundsätzlich drei verschiedene Arten, welche für die speziellen Bedürfnisse unterschiedlicher Fahrstile ausgelegt sind.

+Soft-Protektoren
Diese Art von Protektoren eignet sich besonders für Pistenskifahrer. Wie der Name bereits verrät, werden hier als Protektoren weiche Dämpfungsmaterialien, wie z.B. Kunststoffschäume verwendet. Diese Protektoren sind dann meist in der Kleidung (v.a. in Westen) integriert, womit sie sich sehr angenehm tragen lassen und die Bewegungsfreiheit kaum beeinträchtigen. Zudem haben sie den Vorteil sehr leicht zu sein. Neben der Schutzfunktion sind diese Westen teilweise auch als vollwertige Kleidung gegen Wind und Kälte zu betrachten.

+Hartschalenprotektoren
Für alle, die häufig im Funpark unterwegs sind und vor waghalsigen Sprüngen nicht zurückschrecken, ist das die bessere Wahl. Bei diesen Protektoren werden auf der Außenseite harte Kunststoffschalen verwendet, die vor allem das Eindringen spitzer Gegenständige verhindern sollen. Zur Dämpfung wird auf der Innenseite hingegen ein Schaumstoff genutzt, der die Aufprallkräfte abfängt. Diese Protektoren werden in der Regel mit einem Hüft- oder Brustgurt festgeschnallt.

+Rucksäcke mit Protektoren
Zudem gibt es speziell Rucksäcke, in denen die Protektoren direkt eingebaut sind. Solche Systeme empfehlen sich vor allem für Freerider, die ohnehin einen Rucksack für Lawinenausrüstung dabei haben. Die Passform ist hier im Vergleich zu Weste und Gurt allerdings nicht ganz so gut.

Nach diesem Post spätestens erscheint es doch irgendwie vernünftig und nicht nur wie unnützer Firlefanz, sich mal nach dem passenden Rückenschutz umzuschauen, hm? Also wir wollen kommende Skisaison lieber keine spitzen Gegenstände á la Skistock des wütenden Pistennachbarns im Rücken stecken haben...

Da wünschen wir Euch lieber fröhliches Shoppen und baldiges Skifahren, Euer Myskiticket Magazin!