Stetig rücken die Weihnachtstage
näher und näher, und mit ihnen die Deadline für die besten Geschenke für Familie, Freunde und bessere Hälfte (Euer Haustier). Der Marathon durch die überfüllten Einkaufsstraßen ist in vollem Gange, und während andere so schlau waren, frühzeitig Geschenkebummeln zu gehen, tickt für den Rest von uns nun unermüdlich die Uhr des schlechten Gewissens. Laut und deutlich und kostspielig.

Begleitet vom weihnachtlich-festlichen Duft überteuerter Klamotten/Küchenmaschinen/Kosmetikartikeln/Kaschmirsocken (und anderer Dingen ohne „K“, welche dieser herrlichen Alliterationskette zuliebe hier fehlen), hastet man von Kaufhaus zu Modehaus zu Elektroladen und wieder zurück, und das alles in der Hoffnung, mindestens genauso reich beschenkt zu werden, wie man vor diesem Shoppingendspurt vielleicht einmal war. Jaja, frohe Weihnachten, Zeit der Harmonie und Besinnlichkeit.
Stopp. Lust auf einen Hoffnungsschimmer am Horizont der Geschenkideenblockade? Da können wir, zumindest beim Beschenken aller Wintersportfans, helfen! Im Folgenden nämlich findet Ihr unseren Input an Geschenkideen für das so bald anstehende Fest der Geschenke Geburt Jesu! Also Notizzettel raus, Stift gespitzt, los geht’s:

Action Camera

Ski-Wandkalender

Skimütze mit Kopfhörern

Computerspiel

Skisocken
  • Herren Head ab 13 EUR
  • Damen FALKE ab 16 EUR

Beheizbare Sohlen

Rucksack

Ski-/Snowboardtasche

Hütten-/Hausschuhe

Zum Schmökern
Weitere Ideen
  • Ski-/Snowboardbau Workshop
  • Schlitten/Bobs
  • Tickets für Open-Air Konzerte in Skiregionen
  • Gutscheine, z.B. für's Ski-Wachsen
... Und selbstverständlich: Skipässe verschenken - ganz einfach mit der MySkiTicket Keycard buchen und unendliche Dankbarkeit genießen! You're welcome!
In diesem Sinne, Hals und Beinbruch beim Einkauf und viel Spaß beim Verschenken, Euer MySkiTicket-Magazin!



                                                                                                              Foto: Piero Annoni
Hier aus gegebenem Anlass ein weiteres kurzes, knackiges Briefing zum Ski Weltcup, heute zum Thema: Disziplinen.

Slalom
Der Slalom stellt die älteste und technisch anspruchsvollste Disziplin im alpinen Skisport dar und wird auch Torlauf genannt. Wer hier punkten will, muss seine (Kurven-)Technik wirklich beherrschen, denn man ist den sehr kurzen Abständen der Tore ausgesetzt. Die Teilnehmer meistern zwei Durchläufe der Strecke und die Laufzeiten werden addiert. Die Kippstangen der Tore helfen dabei, die Idealfahrlinie beizubehalten. Über die Jahrzehnte hat sich, insbesondere durch die fortschreitende Technik der Skiproduktion, die Durchschnittsgeschwindigkeit verdoppelt und liegt heute bei über 50km/h.

Bei City-Events gibt es zudem den „Parallel-Slalom“, ein Rennen, bei dem zwei Läufer direkt gegeneinander (statt gegen die Uhr) antreten, so wird im K.O.-System entschieden, wer die nächste Runde erreicht.

Riesenslalom
Hier ist die Geschwindigkeit im Vergleich zum Slalom wegen weniger Toren, die zudem weiter auseinander stehen, hochgeschraubt, auch sind die Strecken länger. Die Tore sind so angebracht, dass der Läufer sie beim Kollidieren mitreißen würde, so wird das Verletzungsrisiko minimiert. Die Ski von Riesenslalomläufern sind länger und steifer als Slalomski.

Super-G
Der Super-G steht für den „Super Giant Slalom“ und beinhaltet mehr und vor allem noch weiter auseinander gesetzte Tore als der Riesenslalom. Das macht diese Disziplin zur zweitschnellsten direkt nach den Abfahrtsrennen. Das Augenmerk liegt hier einmal mehr auf den technischen Fähigkeiten der Teilnehmer, die den Ausgleich zwischen Schnelligkeit und Genauigkeit wahren müssen. Der Super-G stellt das Bindeglied zwischen Riesenslalom und Abfahrtsrenne dar. Jeder Teilnehmer hat einen Durchlauf.

Abfahrtsrennen
Aka die Königsdisziplin des Ski Weltcups. Sie ist nicht nur mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit zu meistern (bis zu 160km/h!), sondern auch noch gespickt mit fiesen Kurven und Sprüngen. Sogenannte Schuss- und Gleitpassagen so wie vereinzelt Tore bestimmen hier das Tempo. Das heißt erst mal: sich trauen solch eine Geschwindigkeit aufzunehmen (nichts da gemütlich mal nach links, mal nach rechts, kurze Butterbrotpause), und dann auch noch die nötige Technik und Kraft draufhaben, um nicht direkt aus der ersten Kurve, ergo dem Wettkampf sowie potentieller Weise der Skikarriere rauszufliegen.

Alpine Kombination: Super Kombination
Diese Rennen stellen eine Kombination aus Abfahrtsrennen/Super-G und Slalom dar. Demnach ist hier eine Vielseitigkeit im Fahrstil der Läufer gefordert. Nur wer den ersten Teil dieser Kombination (meist die Abfahrt) vollbracht hat, kann beim zweiten Teil antreten. Die Ergebnisse beider Rennen werden addiert. Die Super-Kombination gibt es beim Weltcup erst seit 2005.

Also, in welcher dieser Disziplinen würdet Ihr Euch sehen? Slalom? Abfahrt? Super-G? 
...Nein danke, dann doch lieber Butterbrotpause und heile Glieder?

Fröhliches Phantasieren und viel Spaß beim Skiwissen-Prahlen im nächsten Smalltalk, Euer MySkiTicket Magazin!



Woche für Woche wollen wir Euch die Warterei auf den bald anstehenden Skiurlaub versüßen. Wenn also in Euren Köpfen schon seit geraumer Zeit „The Final Countdown“ zusammen mit einer überdurchschnittlich kitschigen Diashow Eures letzten Ski-Trips in Dauerschleife läuft, dann macht’s doch lieber wie wir: organisiert und plant und packt einfach schon ein bisschen vor - dann wird der Urlaub sehr viel entspannter und die Wartezeit etwas ertragbarer, vor allem kombiniert mit Glühwein.

Wir haben uns hiermit also die Freiheit herausgenommen, Euch eine feine, kleine Packliste vorzulegen. Ganz ohne Gewähr natürlich und frei von jeglichen individuellen Ansprüchen und demnach Beschwerden à la „He, Euretwegen vergaß ich glatt meine Star Trek Bettwäsche“ (in diesem Fall: you’re welcome, die will keiner sehen).

Packliste - Skiurlaub

Ausrüstung
Ski/Snowboard/Schlitten/Schneeteller, Skischuhe, Skistöcke, Skihelm, Skibrille, Sonnenbrille (+ sexy Brillenband – vermeidet das Kind im Brunnen aka den Griff in’s Klo, da landen nämlich nicht nur Handys gern), Lippenpflege mit SPF (oder ohne, spart Lippenstift), Sonnencreme, Kamera, Pistenrucksack (Achtung: 4-You und Delfin-Scout = unpraktisch und uncool), Skiwachs, Schneeboots

Kleidung
Jacke wie Hose, Socken, Thermo(unter)wäsche, Unterwäsche (vorsichtshalber erwähnenswert), Mütze/Stirnband/Ohrenschützer/schwarze Socke mit Loch, Handschuhe, Wollschal (und nein, Euer Strickprojekt anno 2009 wird auch diesen Winter nicht fertig), (Fleece-)Pullover (Wärme vor Stil), Hausschuhe/Stoppersocken + gute Laune, Pyjama/Nachthemd/Onesie (Nacktschläfer: bitte, zieht Euch was an), Handtücher, Taschenwärmer (erst werden sie lachen, dann weinen und flehen)

Reise
Das wichtigste: Snacks (Debrecziner, Manner-Kekse, Käsestangen, you name it)
Führerschein, Fahrzeugpapiere, Vignette, Frostschutzmittel (für’s Auto, für Mitfahrer*), Schneeketten, Navi/Karte & Adresse (erspart Euch: „Lass uns einfach nachfrag-„ „Nein. Ich weiß den Weg“), Warnweste, Taschenlampe, Wolldecke (für den Stau, er wird kommen), Bücher, Hörbücher, Spiele, Thermosflasche mit Tee/Kaffee/Kakao/Glühwein**, Michael Bublés Weihnachtsedition-CD und Mixtape mit Mariah Carey, Wham und Co.
  
Und sonst so?
Viel Wartezeit für die Skipass-Schlange (bessere Alternative: die MySkiTicket KeyCard - kein Anstehen, mehr Skifahrn, mehr Glühwein), Handy + Ladekabel, Geldkarte(n...), Ausweis (bestenfalls noch gültig), Hygieneartikel (und nun alle Gondel-Insassen im Chor: „Nein, Hygiene ist nicht überbewertet“), Reiseapotheke (Ibu, Aspirin, Paracetamol..., Ihr kennt den Drill), Schlüssel (Auto/Ferienhaus/Safe), Fön, Badeschuhe, Badezeug, Impfpass, Blasenpflaster, Waschmittel (Tipp: „Rei in der Tube“), Wäscheleine, Wärmflasche (lieber Lusche als Frostbeule), Wecker (schmerzhaft aber von Vorteil), eventuell diverse Adapter

So, und wer jetzt noch Platz im Auto hat, dem gratulieren wir zum Besitz seines Lastkraftwagens. 
Weitere brillante und nützliche (oder auch unnütze aber witzige) Ideen zur Ergänzung dieser ultimativen Packliste heißen wir natürlich herzlichst willkommen! 
Fröhliches Vorfreuen weiterhin Euch und uns, Euer MySkiTicket Magazin!


*Kein Alkohol am Steuer.
**Ernsthaft, siehe *







„Zieh ich nun meinen neuen Wintermantel (vollkommen überteuert, hätt ich den mal im Sommersale gekauft), die schnieke Übergangsjacke (für die es, lets face it, eh wieder zu warm/ kalt sein wird) oder doch lieber gar nichts an?
Das ist jeden Morgen/Mittag/Abend dieser nicht-mehr-Sommer-noch-nicht-Winterzeit die Frage, die einen verstört und rastlos im wohlbeheizten Haus herumtreibt.
Bei diesen verkorksten Stimmungsschwankungen im Hause Petrus kann uns wohl nur eines noch gewiss sein und bei Laune halten: die Skisaison steht vor der Tür (und hält hoffentlich Regenschirm und Imprägnier-Spray parat).
Und um uns diesen herrlichen Hoffnungsschimmer am regnerisch-tristen Horizont auch ja zu bewahren, stürzen wir uns doch gerne in jegliche weitere Vorbereitungen, um startklar den nahenden Skiurlaub einzuläuten. Deshalb der Plan für dieses Wochenende: Ausrüstungscheck! Also, holt die Skiausrüstung aus dem Safe hervor und plündert Euer Glühwein- und Lebkuchenreservoir, das Ihr seit Ende September heimlich aufstockt, und los geht’s mit dem Ausrüstungscheck Eurer geliebten Skischätze:

Wichtig: sind die Kanten scharf und die Beläge gewachst? Wenn nicht, hier lang bitte und loshandwerkeln – für mehr Sicherheit und schnelleres Fahren, Ihr werdet uns danken. Und stockt am besten Euren Flüssigwachs- und Schleifgummivorrat für Euren Ski-Trip auf - schadet nie, nützt immer!

Ist die Bindung noch intakt? Das Modell noch aktuell? Jeder Fachhändler kann dies überprüfen, wenn Ihr unsicher seid. Vorsorge ist besser als Gips am Fuß.

Bitte keinerlei Mängel am Helm hinnehmen! Sonst seid Ihr nicht richtig geschützt, und wer will schon ohne Grund einen Skihelm tragen? Hattet Ihr letzte Saison einen größeren Sturz, dann tauscht ihn aus! Herausnehmbare Helmpads und die Helmschale könnt ihr sanft waschen.

Die sollte keine Sprünge oder Kratzer aufweisen, um Sichtbehinderung zu vermeiden, und vor allem sollte sie überall am Gesicht gut anliegen und nicht drücken/zu klein sein, um das Sichtfeld nicht einzuschränken.

Hat das Material Schäden? Sind die eingerissen oder die Schlaufen fehlerhaft? Defekte Teile schnell austauschen, wenn schon nicht die Stöcke selbst!
Bei Kindern: stets die Länge der Skistöcke prüfen! Hierfür den Stock umdrehen und am Teller greifen, mit dem Griff auf dem Boden – Oberarm (am Körper anliegend) und Unterarm sollten im rechten Winkel zueinander stehen.

Vermeidet drückendes Schuhwerk, das ist unnötig lästig und hinderlich. Es gibt auch maßgefertigte Sohlen für den Innenschuh.
Sind die Schuhe verbogen oder rissig, dann gönnt Euch neue. Spätestens nach acht Jahren solltet Ihr sie austauschen, da der Kunststoff irgendwann spröde/brüchig wird, was man nicht immer sieht, aber es birgt Risiko.
Den Innenschuh solltet Ihr desinfizieren und vor allem immer gut trocken halten, um Keime zu vermeiden, das ist vor der Sommereinlagerung spätestens, aber auch zwischendurch wichtig.

Kleidung
Passt noch alles? ...Sicher? Und findet Ihr auch nirgendwo Löcher? Ein Austausch nach vielen Jahren intensiver Nutzung könnte ratsam sein. Wir wissen, Geld ausgeben ist blöd, aber Frieren und Bewegungseingrenzung noch viel blöder, und man möchte das Skifahren doch genießen.

Wenn noch nicht nach der letzten Saison geschehen, die Bekleidung sanft (!) waschen oder im Zweifelsfall in die Reinigung geben. Generell sollte man sie nur so oft wie nötig und so wenig wie möglich (und vor allem ohne Weichspüler) waschen, um die Funktionsfähigkeit zu bewahren. Aber das heißt nicht, man muss in muffigen Klamotten andere und sich selbst im Skilift vergraulen. Und wichtig: imprägnieren, um vor Nässe zu schützen!

Et voilà, nun seid Ihr Eurem perfekten Skiurlaub einen Schritt näher gekommen. Und jetzt: ab an die frische Luft! Und Regenschirm und Sonnenbrille nicht vergessen!

Euer Myskiticket Magazin!