Als erprobte Skiliebhaber habt Ihr sicher schon einiges an herrlichen Pisten mitgenommen auf Euren (viel zu lang) zurückliegenden Ski-Trips, vom schönsten Sonnen-Skilauf bis zur krassesten schwarzen Piste oder dem härtesten Po-Muskelkater Eurer Skikarriere. Und sicher habt Ihr auch  schon weitere Skipisten-Ziele auf Eurer Löffelchenliste - Nun, vielleicht könnt Ihr die bald ergänzen dank unserer Auswahl besonders waghalsiger/atemberaubender Pisten Europas, vom Harakiri (!!) in Österreich bis zur Fame-Piste Deutschlands, wir haben da mal etwas recherchiert...

1. Harakiri, Mayrhofen, Zillertal (AU)
Okay, diese Piste solltet Ihr vielleicht als letzten Punkt auf Eurer Löffelchen-Liste vermerken...
Falls der Name noch nicht genug preisgibt, weist auch ein Totenkopfschild auf das Potential der Piste hin. Sie ist Österreichs steilste Piste (und Österreich hat bekanntlich viele Pisten) mit einem durchschnittlichen Gefälle von 78%, also gefühlt: senkrecht. Da sollt man sich auch nicht durch die süße Länge von 1 km täuschen lassen, diese Piste ist wirklich nur was für Draufgänger... und die, die draufgehen wollen.

2. Streif, Kitzbühel (AU)
"Fame! I'm gonna live fore-" ... - sicher? Denn auch diese Piste hat durchaus Draufgeh-Potential, ist also nicht umsonst quasi die berühmteste Piste weltweit. Benannt nach der "Streifalm" aber so ganz ohne Alm-Gemütlichkeitsfaktor geht sie mit einer maximalen Neigung von 85%, mit der "Mausefalle" und einem abschliessenden 50m Sprung über die "Hausbergkante" ziemlich steil. Steilhänge, Schrägfahrten und krasse Sprünge, Ihr sucht es - sie hat es in sich.

3. Direttissima, Katschberg (AU)
Als eine der längsten schwarzen Pisten Österreichs gilt die Direttissima, oder wie sie auch gerne genannt wird: "Kärntner Streif". Was das wohl heißen mag, kann man schnell der Beschreibung des tatsächlichen "Streifs" entnehmen...
3km hat sie zu bieten und bis zu 100% Gefälle (!!), besonders steil ist sie dann auch noch gleich zu Beginn.

4. Vallée Blanche, am Mont Blanc (FR)
Diese Piste kann sich mit stolzen 22km mit bis 2790 Höhenmetern verdient als längste Abfahrt Europas rühmen. Gelegen ist sie zu Fuße des Mont Blanc und macht es einem gleich zu Anfang schwer, indem man, um überhaupt erst einmal auf dem Pisteneinstieg zu landen, einen 300m langen Eishang-Weg bewältigen muss - mit Seilabsicherung (pro: man fühlt sich abgesichert, contra: eine Seilabsicherung ist nötig?!).

5. Kandahar, Garmisch Partenkirchen (DE)
Zu Füßen der Zugspitze findet man die Kandahar vor, als anspruchsvollste Abfahrt Deutschlands. Bis zu 92% Gefälle hat die in sich und Streckenabschnitte mit den gemütlichen Spitznamen "Freier Fall" und "Höllentor", hmm, verlockend.
Nicht umsonst also fungiert sie als Rennstrecke und Teil des Alpinen Skiweltcups. Auf 3,7km bringt sie einen Höhenunterschied von 940m auf.

6. Diabolo, Montafon (AU)
Schon allein des Namens wegen sollte diese Piste hier erwähnt werden, da wird nicht lang um den heißen Brei geredet. Als teuflisch gilt diese Abfahrt nämlich in der Tat, 312 Meter und bis zu 70% Gefälle liegt sie zwar noch hinter einigen anderen hier genannten, aber mal ganz ehrlich: auch das reicht doch schon für ein paar gediegene Schweißausbrüche allein vom Sofa aus, stimmt's?

Ja, und bevor die Schweißausbrüche und das nervöse Zucken allein beim Durchlesen dieser Hammer-Gefälle Übermaß anzunehmen oder gar ungesund zu werden drohen, belassen wir es nun bei dieser kleinen, feinen Auswahl - für's Erste... Weitere Auslesen der schönsten/spannendsten/außergewöhnlichsten Pisten folgen.

Ansonsten: Hals- und Beinbruch (...) all denen unter Euch, die sich tatsächlich eine dieser 6 Abfahrten für ihren nächste Skiurlaub vorknöpfen - Skier haften für ihre Körperglieder...

Auf baldigen, sicheren Pistenspaß,
Euer MySkiTicket Magazin!




Österreich, die Hochburg und Mutter des Après-Ski Gelages, hat so einiges zu bieten, wenn es um Après-Ski vom Feinsten geht. Hier bekommt Ihr eine kleine (!) feine Auswahl von dem, was Euch im kommenden Skiurlaub so erwarten könnte...

St Anton am Arlberg - Mooserwirt
Wer sich selber stolz als „wahrscheinlich die schlechteste Skihütte am Arlberg“ und oder auch „saugut und schweineteuer“ preist, ist wohl allein schon sympathiemässig verdientermaßen Anlaufstelle Nummer 1 für das volle Après Ski Programm. Als "Mutter aller Skihütten" (ebenfalls selbstbetitelt) und in vieler Augen beste Skihütte Österreichs ist der Mooserwirkt wohl nie ein Fehlgriff für den perfekten Après-Ski Spaß.
Geöffnet: 15.30-20.00 Uhr, mit „DJ Gerhard“ im Gepäck, und das seit über 20 Jahren.
Wo: Unterer Mooserweg 2, 6580 St. Anton am Arlberg, Österreich

Sölden - Fire & Ice
Ein Après-Ski Erlebnis besonders für die spätere(n) Stunde(n) bietet die beliebte Partystätte Fire & Ice. Hier tanzten schon Après-Ski Größen wie Micky Krause, DJ Junior Freak, Tim Toubet, und die Die Atzen und gaben der Location spätestens hierdurch den ultimativen Ritterschlag zu einer der top Anlaufstellen für eine gelungene Après-Ski Nacht.
Da das Sölden-Ötztaler Skigebiet schon im Oktober die Tore öffnet, gibt’s hier auch die ersten Après-Ski Parties des Winters zu genießen.
Geöffnet für Après-Ski: ca. 16.00-03.00 Uhr
Wo: Dorfstraße 3, 6450 Sölden, Österreich

Obertauern - Edelweissalm & Lürzer Alm
Après-Ski Feeling waschecht mitten auf der Piste, auf 1850 Höhenmetern, das bekommt, wer der Edelweissalm in Obertauern einen Besuch abstattet.
Geöffnet für Après-Ski: 15.30-18.30 (dann heißt's: ab zur Abfahrt... Viel Erfolg dabei.)
Wo: auf dem Berg, 5562 Obertauern, Österreich

Hat man dann mal die Abfahrt von der Edelweissalm aus mehr oder weniger heile überstanden, kann man den ein oder anderen dazugewonnene blauen Fleck gleich wieder vergessen auf der Lürzer Alm, die direkt an der Piste gelegen das optimale Après-Ski Party-Hopping erlaubt.
Geöffnet für Après-Ski: 15.30-02.00 Uhr
Wo: Ringstraße 51, 5562 Obertauern, Österreich

Saalbach-Hinterglemm - Goaßstall & Hinterhagalm
Ziegen auf der einen, Après-Ski Feierwütige auf der anderen (schalldichten) Seite, das bietet der Goaßstall, ein weiteres berühmt-berüchtigtes Ziel für Après-Ski Fans und Kenner. 
Geöffnet für Après-Ski: 15.30-02.00 Uhr
Wo: Reiterkogelweg 491, 5754 Hinterglemm, Österreich

Die Hinterhagalm gilt als eine weitere Perle des Après-Ski Spektakels in Saalbach. Täglich gibt es dort Live-Musik und als Party-Renner gilt der inzwischen legendäre "Herzerl-Tanz".
Geöffnet für Après-Ski: 16.00-19.00 Uhr
Wo: Hinterhagweg 43, 5753 Saalbach, Österreich

Ischgl - Paznauer Taja & Trofana Alm
Auf 2000m Seehöhe kann man in der Paznauer Taja, mitten im Skigebiet Silvretta Arena Ischgl-Samnau, ab mittags Party machen und wird dabei von Techno Beats bis Après-Ski Hits bestens versorgt.
Geöffnet für Après-Ski: 10.00-16.00 Uhr
Wo: Fimbertal, 6561, Skigebiet Ischgl, Österreich 


In der Trofana Alm muss sich jeder Après-Ski Fan, den es nach Ischgl verschlägt, einmal blicken lassen. Hier ist jeder mit einer ordentlichen Portion Après-Ski Laune bestens aufgehoben, und das bei feinsten, klassischen Après-Ski Hits mit Live-Musik und DJs.
Geöffnet für Après-Ski: 15.00 - Open End
Wo: Dorfstraße 91, 6561 Ischgl, Österreich 

Schladming - Hohenhaus Tenne
Die Hohenhaus Tenne ist eine der größten Après-Ski Hütten Europas und beherbergt gern mal Après-Ski Hoheiten wie Peter Wackel, Mickie Krause oder Antonia aus Tirol. Hier findet auch die alljährliche After Race Party zum Ski Weltcup in Schladming statt.
Geöffnet für Après-Ski: 15.00-20.00 Uhr
Wo: Coburgstraße 512, 8970 Schladming, Österreich

Perfekt gelegen direkt an der Talstation Horbergbahn, biete die Yeti Bar keinerlei Ausrede dafür, nicht auf ein paar Après-Ski Hits vorbeizuschauen.
Geöffnet für Après-Ski: 15.00-03.00 Uhr
Wo: Kohlstadt 265a, 6283 Hippach-Schwendau, Österreich

Auch der Brück’n Stadl im Ski Zillertal 3000 bietet seit 2010 das Beste aus der Après-Ski Szene und zählt zu einem Après-Ski Höhepunkt des Winters.
Geöffnet für Après-Ski: 15.00-04.00 Uhr 
Wo: Ahornstraße 850, 6290 Mayrhofen, Österreich

Viel Spaß, Speis und Trank bei Eurem nächsten Après-Ski Erlebnis wünscht Euch Euer MySkiTicket Magazin!

„Mit dem Heliskiing ist es im Grunde wie mit allen Drogen: Sie machen Dich süchtig, lassen Dich für einen Moment die Welt um dich herum vergessen, sie treiben Dich erst in die Armut, dann zu Verzweiflungstaten – und fesseln Dich oft für den Rest Deines Lebens.*

So sehen das wahrscheinlich die meisten, die glücklich (und flüssig) genug sind, sich den Ski-Traum des Heliskiings verwirklicht zu haben.
Denn Heliskiing bedeutet, im Helikopter hoch in die Berge gebracht zu werden und vom Landepunkt aus und weitab vom meist zivilisierten Pistenverkehr in unberührtem Tiefschnee die wohl beste, stillste, atemberaubenste, wildeste, weißeste Skiabfahrt hinunterzusausen.

Schnell assoziiert man Heliskiing mit dem Heliski-Hauptsitz Kanada, genauer: British Columbia. Und das Heliski-Erlebnis allein ist schon teuer, aber dann auch noch der Gedanke, hierfür erst einmal nach Kanada oder Alaska jetsetten zu müssen- das macht fix einen Strich durch die Skitraum-Rechnung... Wobei, tut es das? Warum denn unbedingt das Kontinenthopping? Denn: für ein einmaliges Heliski-Erlebnis muss man ja gar nicht so weit reisen, das geht auch ganz ohne Jetlag und Kreditaufnahme, und zwar innerhalb Europas! 
Wir haben Euch ein paar Beispielziele rausgesucht:

Schweiz
Hier gibt es die europaweit wohl größte Angebotsauswahl des Heliskiings.

AirZermatt entführt Euch beispielsweise auf 2600 Höhenmeter des 4200 hohen Monte Rosa, von wo aus Ihr 16km lang unberührten Tiefschnee hinunterbrausen könnt!
Kosten: 380 CHF p.P.

Swisshelicopter bietet 6 anfliegbare Gipfel in Gstaad an, vom 1930m hohen Staldenhorn bis zum 3000m hohen Tsanfleuren in Glacier.
Kosten: 115-210 CHF p.P.

In der Engadin-Region ist Heliskiing verboten, was man dort hingegen machen kann ist, sich vom Helikopter zur Spitze des St-Moritz Gebiets hinauf chauffieren zu lassen um von dort aus die Piste unsicher zu machen.

Italien
Auch Italien hat ein paar Heliski-Angebote in petto:

An der französisch-italienischen Grenze Z.B, in Valgrisenche im Valle d’Aosta, oder auch mit backcountry skiing in drei Tälern in Monte Rosa: Champoluc, Gressoney, Alagna.
Kosten: Die Preise für die kommende Saison stehen noch nicht fest, jedoch lagen vergangene Angeboten für 3 Tage gut und gern bei ca. 1200 Euro, bucht man mit espritheliski.
In Livigno bietet heli-guides hingegen recht „preisgünstig“ zwei drops für 300 Euro pro Person (4-er Gruppe) an, fast schon ein Schnäppchen, hm? ...
Cervinia hält 1-3 drops für Euch bereit, Dank heliskicervinia, im Ganztagespaket oder als Mehrtagestrip.
Kosten hier: Als 4er-Gruppe ab 210 Euro p.P. - inklusive: toller Blick aufs Matterhorn.

Österreich
Sehr viel zurückhaltender gibt sich Österreich mit nur ein paar Landemöglichkeiten, begrenzt auf die Arlberg Region. Hier kann man vom Mehlsack (2700m) oder auch vom Schneetäli (2450m) aus ca. eine Stunde lang das einsame (-Spitze) Skifahrerlebnis buchen, startend in Lech.
Kosten: 4er Gruppe (3 Fahrer + Bergführer) für 410-470 Euro.




Frankreich
Eigentlich ist hier der Heliski-Spaß verboten, allerdings gibt es ein paar winzige Schlupflöcher: 
Und zwar darf man auf keinen französischen Bergen landen, allerdings von hier aus starten und z.B. in Chamonix mit drop auf italienischer oder schweizer Seite seinen Fahrspaß haben.
Auch valheliski macht sich so trotz Heliski-Verbot einen Verdienst, hier kann man vom Skigebiet La Rosiere aus über die italienische Grenze und dort vom Heli auf italienischer Alpenseite im Schnee herausgelassen werden.
Kosten: die Exklusivität des Verbots lässt einen stolze 299 Euro für einen drop blechen.

Russland
Ein beliebtes Reiseziel zum Heli-skiing - besonders in Kamchatka im tiefen Osten Russlands findet man seinen Heliski-Traum, und das inklusive einmaliger kultureller Erfahrungen.
Kosten: 7-Nächte Paket ab 7.900 Euro

Island
Als exotischere Europa-Variante des Heliskiings gilt Island, wo man zum Beispiel bei Mitternachtssonne oder auf auf Vulkanen dem Heliskiing eine Chance geben kann.
Kosten: Articheliskiing möchte dafür allerdings auch Scheine sehen – 6.600 Euro für 4 Tage müssen's schon sein.

Wie Ihr seht, gibt es also so einige (und noch mehr) Möglichkeiten, innerhalb Europas seinen Heliski-Traum zu verwirklichen. Und klar, das Günstigste ist das dann nicht, aber wohl auf jeden fall eine Erinnerung (und ein Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk) wert...




Stellt Euch mal vor, Ihr könntet wochenlang morgens bis abends auf der Skipiste verbringen ... und kriegt dafür auch noch Geld. Ein Traum, nicht wahr? Und das ganz ohne den misslichen Versuch wagen zu müssen, durch die alljährlichen zwei Wochen Skiurlaub zum Profiskier zu avancieren...

Wie Ihr also Eure Leidenschaft zum Skifahren zum Beruf macht und an andere weitergeben könnt? Macht eine Skilehrerausbildung! Zu der kann man über mehrere Wege gelangen – hier ein ausführlicher Überblick:

Zunächst sei gesagt, dass man die Skilehrerausbildung in Deutschland über zwei Dachverbände machen kann, den DSLV und den DSV. Beide Ausbildungsinstitutionen erkennen sich gegenseitig an und berechtigen je nach Ausbildungsstufe zur Beschäftigung an einer Skischule.


DSV-Skilehrerausbildung 
Diese teilt sich in drei Stufen ein, die C-Lizenz (Grundstufe), B-Lizenz (Instructor) und A-Lizenz (DSV-Skilehrer)

Voraussetzungen für die Ausbildung sind eine Vereinsmitgliedschaft und ein großer Erste-Hilfe-Kurs, der maximal zwei Jahre zurückliegen darf. Die Ausbildung ist zum Teil unterschiedlich und wird durch die regionalen Skiverbände durchgeführt. In Bayern wären das folgende Verbände:

Allgäu - Bayerwald - Chiemgau - Frankenjura Inngau - München - Oberfranken Oberland - Oberpfalz - Unterfranken - Werdenfels   

C-Lizenz 
Ausbildungsverlauf                   
  • zweitägiger Theorielehrgang, bei dem  der prüfungsrelevante Stoff für die Ausbildung  besprochen wird
  • zweitägiger Qualifizierungslehrgang, bei dem auf der Piste, Technik trainiert wird und beim Vorfahren entschieden wird, ob man für die Ausbildung geeignet ist
  • Grundlehrgang, bei dem man die erforderliche Skitechnik in der Praxis vermittelt bekommt
  • Einwöchiger Prüfungslehrgang, bei der sowohl die Skitechnik und der Theoriestoff abgeprüft werden. Zudem müssen zwei Lehrproben abgehalten werden, bei denen man in einer Skikurs-Situation eine Übung erklären und vorfahren muss.

Kosten: 
  • Lehrgangsgebühren (am Bsp. Oberpfalz, teils sehr unterschiedlich) 580€
  • Skipass-Kosten (2/2/7 Tage am Stubaier Gletscher) 419€
  • Bücher z.B. DSV Skilehrplan 24,90€

My Ski Ticket-Einschätzung: Die C-Lizenz ist kein Zuckerschlecken, sollte aber bei ausreichendem skifahrerischen Können durchaus machbar sein. Es fallen etwa 1000€ für die Lehrgangsgebühren und Skipass an, zzgl. sind Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Ein Großteil der anfallenden Kosten wird jedoch üblicherweise vom Verein übernommen.

B-Lizenz 
Voraussetzungen:
  • Vollendung des 17. Lebensjahres
  • DSV C-Lizenz
  • Angemessenes sportliches Können im Skifahren

Ausbildungsverlauf:     
  • Einwöchiger Prüfungslehrgang: Darin wird man ausführlich in der Skitechnik unterrichtet. Die Benotung erfolgt ebenfalls wieder durch Techniknoten, einer Theorieprüfung und zwei Lehrproben, die anders als bei der Grundstufe relativ spontan gehalten werden müssen.

Kosten: 
  • Lehrgangsgebühren (OSV) 235€
  • Skipass Kosten (7 Tage Stubaier Gletscher) 243€


My Ski Ticket-Einschätzung: Der Instructor ist um einiges anspruchsvoller als die Grundstufe, aber machbar, wenn man ein guter Skifahrer ist. Sollte man sich nicht sicher sein, ob das skifahrerische Können für den Instructor ausreicht, bietet sich ein Sichtungslehrgang an, der von vielen Verbänden angeboten wird. Ebenso wichtig ist auch, dass man Freude darin zeigt, Kindern und Jugendlichen das Skifahren beizubringen, sonst geht eine Lehrprobe schnell schief. Die Ausbildung lohnt sich aber auf jeden Fall, weil sie es auch ermöglicht in Österreich oder sogar in Kanada an einer Skischule zu arbeiten.

A-Lizenz 
Voraussetzungen:
  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • DSV B-Lizenz
  • Sehr gutes skifahrerisches Können
  • Mitgliedschaft in Verein, der jeweiligem Landesskiverband angeschlossen ist
  • Nachweis Erste-Hilfe-Kurs, nicht älter als 2 Jahre 
  • NEU: gültige DSV-Card oder Bestätigung der Online-Cardbeantragung
  • Rechtzeitige Meldung über den LSV & Erfüllung dessen Zulassungsvoraussetzungen
Ausbildungsverlauf:
  • Zweitägiger Theorielehrgang
  • Erster 6 tägiger Schneelehrgang
  • Zweiter 6 tägiger Schneelehrgang
Kosten:
  • Theorielehrgang ca. 90
  • 1. Schneelehrgang ca. 750
  • 2. Schneelehrgang ca. 750
  • Theorieprüfung ca. 20
(ungefähre Angaben, variierend je nach Jahreszeit und Konditionen von Liftpass & Co.)

My Ski Ticket-Einschätzung: Der DSV- Skilehrer ist sehr anspruchsvoll und nur was für talentierte sowie erfahrene Skifahrer. Für denjenigen, der Skifahren zum Beruf machen will, lohnt sich die Ausbildung aber auf jeden Fall. Hier werden ebenfalls freiwillige Sichtungen von vielen Verbänden angeboten, zu denen auf jeden Fall zu raten ist.

Jetzt geht's ans Eingemachte: auf in's Schneegetümmel! Denn sicher könnt Ihr es genau wie wir gar nicht mehr erwarten endlich in die Skisaison zu starten. Nun, wir haben gute Neuigkeiten: das Warten hat langsam ein Ende!

Wie Ihr hier nachlesen könnt, gibt es so einige Skigebiete, die uns als verfrühtes Weihnachts- & und Ostergeschenk (passend zur allmählichen Bestückung sämtlicher Supermärkte mit Lebkuchen und Co.) schon ganz bald die Pisten öffnen werden. Nun dachten wir uns, wir checken am besten gleich mal aus, wo denn überhaupt schon Schnee liegen könnte?
Und weil sharing gleich caring ist, haben wir für die ebenso neu- und schneegierigen Wintersportler unter Euch hierfür nun noch einmal die Übersicht über baldige Skifahrmöglichkeiten für diese Saison mit Webcam und Schneebericht zusammengestellt - also alles Orte, an denen spätestens zum jeweils baldigen Saisonstart für gewöhnlich der treue Schnee auf Euch und uns warten sollte:

Österreich

Schweiz
Engadiner Tal (Diavolezza Gletscher) 

Frankreich
Tignes (Grande-Motte-Gletscher)

Italien
Cervinia (Klein Matterhorn Gletscher)

Also, klickt Euch munter durch und findet dabei gleich die passenden Webcams und Schneeberichte. Die Betriebszeiten gibt's ebenso hier nachzulesen.

Auf ein baldiges Skifahren und Snowboarden, Euer Myskiticket Magazin!




„Oh, oh, der nächste uncoole Fitness-Trend-Tipp“ – Oh ja! Zugegebenermaßen strotzt das Wort „Ski Gymnastik“ nicht unbedingt vor Lässigkeit, Sportlichkeit und Abenteuerlust, also all dem, was wir Skier und Snowboarder so sehr ausstrahlen wollen... Doch keine Sorge, beim Namen „Ski Gymnastik“ hört’s auch schon auf mit dem bitteren Geschmack nach alten Gymnastikbällen aus der Sporthalle unseres persönlichen Schulsportgrauens.

Denn was dahinter steckt, sind verschiedenste Gymnastik Fitness-Übungen, die uns und Euch garantiert mehr Spaß und Erfolg auf und abseits der Piste bescheren. Besonders wichtig werden dort nämlich Eure Muskeln in Rücken, Rumpf, Beinen und Schultern sein, und diese spätestens vier Wochen vorm Skiurlaub zumindest schon ein wenig aufzuwärmen, können wir Euch wirklich nur nahe legen. Damit vermeidet Ihr nämlich unnötigen Muskelkater und Verletzungen und kommt gleichzeitig auch endlich Eurem Ziel des „Pisten-Bodys“ etwas näher, denn „Beach-Body“ ist ja mal sowas von 2015.

Also, rein in die Sportklamotten und ran an das Schweißband-Set von Tchibo, das Ihr anno dazumal erwarbt, als Eure Idee einer Sport-Karriere noch Sinn und Euer Vorsatz eines gesünderen Lebens noch Aufrichtigkeit besaß, und los geht’s mit dem Fitness-Vergnügen. Hier haben wir uns beim Youtube-Channel „fitundgud“ mal ein passendes Ski-Workout für Euch rausgesucht:


12 Minuten Ski-Workout mit 8 Übungen à 20 Sek., je 10 Sek. Zwischenpause; 3 Sätze

Und diese Übungen erwarten Euch dort;
  • Hampelmann – Etwas Altbekanntes zum Aufwärmen, kennt und liebt/hasst Ihr sicher alle! (video 1:30)
  • Ausfallschritte nach hinten – denn nach vorne wär ja Mainstream. (video 2:00)
  • Auf der Stelle Joggen ... Natur und Park ist eh überbewertet. (video 2:30)
  • Seitliche Ausfallschritte, verrückt. (video 3:00)
  • Auf der Stelle springen – einbeinig, links (video 3:30)
  • Breite Kniebeugen-...sprünge. Wie gesagt – kein Mainstream, hier! (video 4:00)
  • Zweite Runde einbeiniger Sprünge, rechts (video 4:30)
  • Kniebeugen (video 5:30)

Joa... Und nun schön von vorne das Ganze. Sorry, aber wie irgendein weiser Poet mal verlauten ließ: #nopainnogain.
Welch ein Glück, dass der Timo von "fitundgud" uns so wunderbar motivierend durch alle Übungen samt Wiederholungen leitet, ein treuer Fels in der Brandung. Bei so einem aufmunternden „Und jetzt: Päuschen“ oder „langsam müsste auch Deine Pumpe ordentlich am Laufen sein, mach Dich bereit“ beugen sich die Knie doch schon fast von allein. Fast.

Natürlich gibt es noch einige weitere Übungen, die euch helfen, Euren Körper richtig auf die kommende Skisaison vorzubereiten, und die wir hier nicht unterschlagen wollen. Da uns allerdings leider das passende Fotomaterial zur visuellen Erklärung derselben fehlt, und wir uns schon die Finger wund tippten beim Versuch, die Übungen irgendwie verständlich in bloßen Worten zu beschreiben, verweisen wir hier bei weiterem Erklärbedarf nun jeweils hoch professionell auf unseren Business-Partner und getreuen Begleiter Google.

Mit geschlossenen Beinen und leicht am Oberkörper gebeugten Armen springt Ihr nach links, dann rechts, dann links, dann rechts, dann – Ihr versteht das Prinzip. 30 Wiederholungen.

Kennt Ihr bestimmt schon von der Piste – hüftbreite Beine, Arme leicht nach vorn gebeugt, mit dem Hinterteil absinken und dabei den Rücken gerade lassen. 5-10 Sekunden halten, 5 Wiederholungen.

Endlich was im Liegen: Rücken auf den Boden, Füße stehen schulterbreit auf, Knie in 90 angewinkelt. Nun Hintern in die Höhe und mit geradem Rücken für ca. 20 Sekunden dort halten. Kurze Pause. 3 Wiederholungen.

Armstrecker (mit Stuhl/Bank)
Mit Rücken zum Stuhl zeigend davor stellen, hinhocken und dabei mit den Händen schulterbreit auf den Stuhl stützen – kurz halten. 12 Wiederholungen.

Viel Spaß hiermit... Es fängt gut an: auf den Bauch legen.
Unterarme neben Brustkorb auflegen, und nun der Schreckensmoment: den Körper anheben, sodass nur noch Zehen und Unterarme den Boden berühren. Noch lacht Ihr – Das Ganze bitte mindestens 30 Sekunden halten. Und wichtig: Rücken, Po und Beine müssen dabei eine gerade Linie bilden! 
3 Wiederholungen.

Wow, und nun habt Ihr Euch definitiv eine Belohnung verdient, und das nicht nur, weil Ihr diesen Post bis zum Ende verfolgt habt. 

Also Prost, auf Euch und uns und die baldige Skisaison, Euer Myskiticket Magazin!